www.ts-bochum.de


Erdbeben; Tsunamis; Vulkane; Weltwetter; Sonnenaktivität; Globale Erwärmung

Gas Leck in der Nordsee an der Ölbohrinsel Elgin von Total in der nähe von Aberdeen / 28.03.2012 / Update 29.03.2012



Share



Ihr habt es sicherlich schon in den Nachrichten mitbekommen. Auf der Nordsee gibt es ein Gasleck an der Bohrinsel „Elgin“ des Betreibers Total. Man kann nur hoffen, dass sich dort nicht auch so eine Katastrophe ereignet wie bei der Ölplattform Deepwater Horizon.
Zur Zeit ist nur klar das Gas und Öl austritt. Die Havarierte Ölbohrinsel und zwei weitere Plattenformen des Betreibers Shell wurden evakuiert. Um die Unglücksstelle ist eine Sperrzone errichtet worden.
Zur zeit versuchen die Einsatzkräfte mit einem U-Boot der Sache auf dem Grund zu gehen. Denn es ist zur Zeit noch unklar warum es zu einem Leck gekommen ist. Die Behörden spielen die Sache wie immer runter. Aber trotzdem wird davon geredet, dass es bis zu einem halben Jahr dauern kann bis das leck geschlossen ist.
Für die Tier und Pflanzenwelt ist dies sicherlich jetzt schon eine riesen Katastrophe. Die Gaskonzentration könnte so hoch sein, dass bereits ein Funke zu einer großen Explosion führen kann. Ich habe mir die aktuellen Satellitenaufnahmen angeschaut, darauf kann man leider nichts erkennen. Aber nicht weil der Ölteppich noch zu klein ist sondern weil es dort zur Zeit leicht bewölkt ist. Sollte es nun zu einem Gewitter mit Blitzschlag kommen, dann haben wir nicht nur einen kleinen Funken.
Für die nächsten Tage wird aber relativ gutes Wetter vorhergesagt, aber Blitzen kann es trotzdem jederzeit.
Und jetzt heißt es sogar, dass die Giftige Gaswolke bis nach Schottland getrieben werden könnte. Wie hoch aber die Konzentration sein wird ist unklar. Ich glaube aber das das meiste Gas sich schnell verflüchtigen wird.
Ich werde an dem Thema dran bleiben und versuchen morgen ein Satellitenbild hoch zu laden.
 
Update 29.03.2012
 
Ich wollte ja versuchen ein Satellitenbild zu bekommen, aber leider ist es über der Nordsee weiter stark bewölkt. Die Situation hat sich noch nicht Grundlegend verändert. Es wurden nun aber Löschboote bis an den Rand der Sperrzone gebracht, anscheinend schätzt man die Gefahr einer Explosion heute doch höher ein. Zur Zeit sind die Windverhältnisse aber so, dass das Gas von der Bohrinsel weg getrieben wird. Heute wurde bekannt, dass auf der Bohrinsel noch die Gasfackel über der Plattform brennen, dieses abfackeln von Gas ist ein Teil der Sicherheitsstrategie von Bohrinseln. Nun ist dies aber ein Sicherheitsrisiko und könnte zu einer Explosion der Plattform führen. Der Konzern Total hat aber versichert, dass alle anderen Bohrungen verschlossen wurden und das selbst bei einer Explosion keine weitere Gefahr von weiteren Lecks bestehen würde.
 



Größere Kartenansicht



März 28th, 2012
Topic: Allgemein Tags: , , , , , , ,

Kommentare sind geschlossen.